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5. Mai 2014 1 05 /05 /Mai /2014 15:04

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16.April 2014

Die Nacht der Ankunft am 15.4. war extrem kurz - die Maschine landete so gegen 1 Uhr in Dakar - die Einreiseformalitäten zogen sich über etwa eine Stunde hin und gegen 2 Uhr kamen wir im Hotel Polagou an. Um 6 Uhr morgens weckte mich der Ruf des Muezzins, anschliessend donnerten mehrere Flugzeuge über uns hinweg, weil das Hotel in der Abflugschneise des Flughafens liegt. So war an Weiterschlafen nicht zu denken... Sonst liegt das Hotel sehr schön: direkt am Fischereihafen von Dakar und man kann vom Dach des Hotels das bunte Treiben beobachten - sehr malerisch! Besonders schön die bemalten Einbäume (Piroguen).

Mittags fuhren wir dann zum Fährhafen, um auf die Insel Goree überzusetzen. Die Insel hat eine traurige Geschichte, weil von hier aus die Sklaven nach Übersee verschifft wurden. Sie gehört inzwischen zum Kulturerbe der Unesco.

Wir hatten einen deutsch sprechenden Fremdenführer, der 13 Jahre in Deutschland als Krankenpfleger gearbeitet hat.

Abends hatten wir eine Einladung von Amadou aus Souda - erst gab es ein allgemeines Palaver mit gegenseitigen Höflichkeiten und Danksagungen, dann hat Walter die neuen Pläne und Projekte der Kinderhilfe vorgestellt. Inzwischen hatte die Frau des Hauses mit mehreren Verwandten das Essen zubereitet: eine große Schale Reis mit einer Zwiebel-Gemüsesoße und Hühnerfleisch. Gegessen wird gemeinsam aus der Schüssel, normalerweise mit der Hand - wir bekamen aber zu unserer Erleichterung einen Löffel und eine Gabel.

Nachdem die Frauen, die in der Küche gegessen, abgeräumt hatten, setzten sie sich zu unserer Runde. Kemo stellte sie uns vor, mit Namen und der Anzahl der Kinder (4-6). Anschließend diskutierten wir die Fortschritte der Emanzipation der Frauen auch hier im Senegal.

Heute morgen hatten wir einen Termin im Schulministerium um 10 Uhr bei einem hohen Ministerialbeamten -wir waren auch extra pünktlich; er begrüßte uns persönlich und geleitete uns in einen Warteraum. Nach zwei Stunden Wartezeit erfuhren wir auf Nachfrage, dass er das Haus verlassen habe. Ja, das ist auch im Senegal nicht anders als bei uns: wer nicht so wichtig ist, kann lange warten...

 

Hotel Poulagoulink


 
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