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18. Januar 2009 7 18 /01 /Januar /2009 09:18
Gestern morgen sind wir nach Schwimmen im Pool, Spaziergang zum Meer und Frühstück gleich in die Stadt gefahren, um zu versuchen, das Auto vielleicht schon früher zu bekommen. Leider war das Büro von Cubacar nicht besetzt, sodass wir noch etwas bummeln gingen: auf den Markt (Touristensouvenirs anschauen), auf den Malecon und wieder zurück zu Kubacar: diesmal war der Typ zum Essen. Wir haben dann das Gleiche gemacht und sind auch erst mal essen gegangen, im Al Medina, türkisch-arabische Küche.Auch dort spielte wieder eine Band. Als wir zur Toilette gingen, hat sich gleich der Schlagzeuger in Gabi verguckt und keine Ruhe gegeben, bis Gabi ihm Ihre Adresse gegeben hat - obgleich Ete sich dazugesellte. Gabis Kommentar: "was will denn der Jungsche von mir!"
Anschliessend trafen wir den Mitarbeiter von Cubacar endlich an und nachdem alle Formalitäten erledigt waren - und es waren nicht wenige -
war es schon Nachmittag geworden. Wir fuhren zum Hotel, um unser Gepäck zu holen. Dann ging es los von Havanna aus in nordwestlicher Richtung aus der Stadt hinaus. Wir sind etwa 200 km gefahren und haben
abends in Bahia Honda eine Privatunterkunft gefunden in der Casa de Vivi,
der Villa Maravilla. Die Besitzerin hat einen alten Vater, der nächstes Jahr 100 Jahre alt wird - Ludwig wollte das nicht glauben, hat sich aber bei einem Gespräch über Babyphon mit dem alten Herrn davon überzeugen können. Nach dem Essen ( alles frisch zubereitet und liebevoll serviert von der Köchin und Hausherrin ) haben wir noch einen Rundgang durch den Ort gemacht, uns etwas zum Trinken besorgt. Anschliessend genossen wir den Abend mit einem kubanischen Bier, kubanischen Zigarren in den obligaten Schaukelstühlen auf der Terrasse des Hauses. Erst die Mücken haben uns vertrieben.
Heute morgen ging es weiter Richtung Westen bis nach Vinales. Als erstes haben wir uns wieder eine Unterkunft besorgt, d.h. wir haben in einem Haus, das uns gefiel und als Casa particulares ausgezeichnet war, nachgefragt. Das Haus war schon besetzt, aber die Leute haben uns über Telefon eine Bleibe gesucht. Wir sind nun in zwei gegenüberliegenden Häusern untergebracht: Ludwig uns Elisa drüben und Gabi,Ete und ich hier bei Signora Maria Luisa. Ich habe sogar ein Zimmer für mich allein - welch ein Luxus!
Nachmittags waren wir noch zu einem ausgedehnten Spaziergang ausserhalb der Ortschaft , haben eine Tabakplantage besucht ( dort wurde uns gezeigt, wie die Zigarren gerollt werden) und eine grosse Finca besucht, sind auf einen Aussichtspunkt den Berg hochgestiegen.
Schon auf dem Weg hierher begleitete uns ein fantastisches, bizarres Bergpanorama (Orgelpfeifengebirge). Das Tal von Vinales ist besonders fruchtbar und grün und ist mit dem Titel Weltkulturerbe der UNESCO ausgezeichnet.Hier gibt es ein paar interessante Höhlen und eine davon,
die Höhle de San Tomas werden wir morgen besichtigen.
Heute abend wurde uns wieder ein herrliches Essen im Haus gegenüber gekocht und serviert: es gab Huhn und Fisch (Red Snapper und Bonito)
dazu Reis und Bohnen, Süßkartoffeln und Yam, d.i. Maniok, Salat und Obst.
Zu den Zimmern kann man sagen, sie sind einfach aber gepflegt, sogar mit Klo und Dusche. Ich bin ehrlich überrascht, mit so viel Komfort hätte ich gar nicht gerechnet und die Verpflegung ist den Hotelküchen weit überlegen: alles frisch und lecker zubereitet. Man kann Kuba allen Individualtouristen nur empfehlen! Die Menschen sind äusserst freundlich, hilfsbereit und hier auf dem Land braucht man auch keine touristische Abzocke fürchten.
Trotzdem empfiehlt es sich, immer vorher nach dem Preis zu fragen.
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